Simon Morzé and Marlene Hauser in Schnee von Gestern (2024)

Schnee von Gestern

2024‱ 1h 27m
Crime
⭐ 5.5 / 10(57)

Die mĂ€nnliche Leiche, die im Triestacher See bei Lienz schwimmt, ist möglicherweise herangeschafft worden und der Herr Landesrat, um den es sich bei dem Toten handelt, woanders ertrunken. Das zumindest vermuten Chefinspektor Martin Steiner (Simon MorzĂ©) und Chefinspektorin Melanie Grandits (Marlene Hauser), die mit ihren SpĂŒrnasen sofort Witterung aufnehmen. Und ĂŒberraschenderweise - Achtung, Spoiler. - recht behalten, denn wie sich bald herausstellt, wohnt das Böse in einem Osttiroler Seitental. Inner Ainöd ist ein hĂŒbsches Dorf mit einem Gasthaus, einer Kirche und einer Telefonzelle. Die ist fĂŒr Steiner wichtig, weil der Empfang im Gebirge schlecht ist und sich der Kontakt zur Außenwelt fĂŒr ihn bald buchstĂ€blich als lebensnotwendig erweist. Haben die verschrobenen Dörfler den fĂŒr die Bewilligung von Schneekanonen zustĂ€ndigen Politiker auf dem Gewissen? Immerhin sind die Skipisten die Lebensadern der Gemeinde, vor allem weil der Klimawandel auch in Inner Ainöd seine dreckigen Spuren hinterlĂ€sst. Schmutzige HĂ€nde wiederum haben in diesem Alpenkrimi fast alle Dorfbewohner:innen, mit denen es der viel zu lange gutglĂ€ubige Inspektor zu tun bekommt. Je nĂ€her er der Wahrheit kommt, desto brenzliger wird seine Situation, wĂ€hrend seine dauergrantige Partnerin verzweifelt versucht, ihm zu Hilfe zu kommen. David Wagner inszeniert den sich an allerlei Vorbildern anlehnenden Plot routiniert und das obligatorische Katz-und-Maus-Spiel zwischen Ermittler und VerdĂ€chtigen mit Sinn fĂŒr das Absurde: Was macht ein halbnackter Inspektor nach der Sauna in einer eiskalten Winternacht?

Runtime
1h 27m
Released
2024

Details

Release year: 2024

Storyline

Die mĂ€nnliche Leiche, die im Triestacher See bei Lienz schwimmt, ist möglicherweise herangeschafft worden und der Herr Landesrat, um den es sich bei dem Toten handelt, woanders ertrunken. Das zumindest vermuten Chefinspektor Martin Steiner (Simon MorzĂ©) und Chefinspektorin Melanie Grandits (Marlene Hauser), die mit ihren SpĂŒrnasen sofort Witterung aufnehmen. Und ĂŒberraschenderweise - Achtung, Spoiler. - recht behalten, denn wie sich bald herausstellt, wohnt das Böse in einem Osttiroler Seitental. Inner Ainöd ist ein hĂŒbsches Dorf mit einem Gasthaus, einer Kirche und einer Telefonzelle. Die ist fĂŒr Steiner wichtig, weil der Empfang im Gebirge schlecht ist und sich der Kontakt zur Außenwelt fĂŒr ihn bald buchstĂ€blich als lebensnotwendig erweist. Haben die verschrobenen Dörfler den fĂŒr die Bewilligung von Schneekanonen zustĂ€ndigen Politiker auf dem Gewissen? Immerhin sind die Skipisten die Lebensadern der Gemeinde, vor allem weil der Klimawandel auch in Inner Ainöd seine dreckigen Spuren hinterlĂ€sst. Schmutzige HĂ€nde wiederum haben in diesem Alpenkrimi fast alle Dorfbewohner:innen, mit denen es der viel zu lange gutglĂ€ubige Inspektor zu tun bekommt. Je nĂ€her er der Wahrheit kommt, desto brenzliger wird seine Situation, wĂ€hrend seine dauergrantige Partnerin verzweifelt versucht, ihm zu Hilfe zu kommen. David Wagner inszeniert den sich an allerlei Vorbildern anlehnenden Plot routiniert und das obligatorische Katz-und-Maus-Spiel zwischen Ermittler und VerdĂ€chtigen mit Sinn fĂŒr das Absurde: Was macht ein halbnackter Inspektor nach der Sauna in einer eiskalten Winternacht?

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